Aktuelle Termine
Duokonzert Flöte & Harfe
Sonntagsmusik im Salon
FC Francisco Carolinum, Festsaal
Johanna Dömötör, Flöte
Christoph Bielefeld, Harfe
Programm (324.15 kB)
Programm
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Sonate für Flöte und obligates Cembalo (früher als BWV 1020 Johann Sebastian Bach zugeschrieben)
1. Allegro
2. Adagio
3. Allegro
Gabriel Fauré (1845–1924)
(eingerichtet von Christoph Bielefeld)
Fantaisie pour flûte et piano op. 79 (1898)
Andantino-Allegro
Georges Enescu (1881–1955)
Allegro de Concert pour harpe chromatique (1904)
Franz Doppler (1821–1883)
Antonio Zamara (1829–1901)
Casilda Fantaisie
Pause
Toru Takemitsu (1930–1996)
Toward the Sea III für Altflöte und Harfe (1989)
1. The Night
3. Cape Cod
Adrian Schaposchnikov (1888–1967)
Sonate für Flöte und Harfe (1925)
1. Andante con moto – Allegro
2. Menuetto – Allegretto
3. Allegro molto
Georg PhilippTelemann (1681–1767)
Fantasie Nr. 2 a-Moll für Flöte Solo TWV 40:3
Camille Saint-Saëns (1835–1921)
(eingerichtet von Johanna Dömötör)
Fantaisie pour violon et harpe, Op. 124 (1907)
Johanna Dömötör und Christoph Bielefeld bieten ein breit gefächertes Programm von Originalwerken und hoch- und gleichwertigen Arrangements für Flöte und Harfe. Von Johann Sebastian Bach bis Toru Takemitsu reicht das Spektrum dieses abwechslungsreichen Programms. Wir reisen dabei musikalisch von Frankreich über Österreich, Italien und Russland bis nach Japan.

Foto: Johanna Dömötör © Johanna Dömötör
Johanna Dömötör ist Flötistin, Professorin und international gefragte Dozentin und Jurorin. Mit 26 Jahren wurde sie – damals Soloflötistin im Sinfonieorchester Basel – als Professorin für Flöte an die Bruckneruniversität Linz berufen.
Ihre Ausbildung führte sie nach Budapest zu Gyula Csetényi, nach Stuttgart zu Jean-Claude Gérard und Davide Formisano sowie nach Hannover zu Andrea Lieberknecht. Sie gewann erste Preise bei internationalen Wettbewerben und wurde mit dem Europäischen Kulturpreis der Kulturstiftung Pro Europa ausgezeichnet.
Als Flötistin arbeitete sie mit renommierten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem RSO Berlin. Heute ist sie Soloflötistin der Festival Strings Lucerne und als Solistin und Kammermusikerin auf internationalen Bühnen und bei Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival und dem Menuhin Festival Gstaad zu erleben.
Auch ihre Lehrtätigkeit ist international: Johanna Dömötör gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa und Skandinavien ebenso wie in Südkorea, Japan und den USA und wird als Jurorin zu internationalen Wettbewerben eingeladen.
Ihr Soloalbum mit dem renommierten Stuttgarter Kammerorchester wurde von der Fachpresse begeistert aufgenommen und für den OPUS KLASSIK nominiert. Das Programm verbindet außergewöhnliche Arrangements für Flöte und Streicher mit selten gespielten Originalwerken.
https://www.johannadomotor.com/

Foto: Christoph Bielefeld © Andrej Grilc
Christoph Bielefeld studierte Harfe bei Helga Storck in München, Catherine Michel und Julie Palloc in Zürich, sowie bei Marie-Pierre Langlamet in Berlin. 2011/12 war er per Zeitvertrag als Soloharfenist am Theater Altenburg/Gera engagiert. Aushilfstätigkeiten führten ihn zu Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem RSO Wien, BR Symphonieorchester, Münchner Philharmoniker, den Hamburger Philharmonikern, Oper Zürich, Tonhalle-Orchester Zürich, Bamberger Symphoniker, Oper Oslo, Helsinki Philharmonic Orchestra, WDR Sinfonieorchester u. v. m.
2011 war er Mitglied des Gustav-Mahler-Jugendorchesters, während der Schulzeit spielte er im Bundesjugendorchester (Deutschland).
Bei Wettbewerben wurde Christoph Bielefeld mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, 2010 beim Internationalen Harfenwettbewerb in Utrecht, Niederlande, mit dem Schumann-Award für die beste Liedbegleitung, 2006 erster Preis beim Reinl-Wettbewerb in Wien sowie ein zweiter Preis beim Nippon Harp Competition in Soka, Japan.
Christoph Bielefeld war Stipendiat der Kammermusik-Akademie Villa Musica, die ihm 2009 einen Förderpreis verlieh. Mit seinem « trio l’après-midi » (Nora Schwarzberg, Viola und Eric Lamb, Flöte) spielte er im Konzerthaus Wien, beim Wiener Kultursommer, dem trame sonore festival in Mantua sowie im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas in Bad Ischl.
Zahlreiche Solo-Recitals und Kammerkonzerte in verschiedensten Besetzungen führten ihn quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, nach Frankreich, Belgien, Italien, Polen und Südafrika. Seine Debüt-CD erschien 2009 beim Label musicom/Münster.
Seit der Spielzeit 2015/16 ist Christoph Bielefeld Soloharfenist des Bruckner Orchesters Linz, 2018 wurde er Assistent von Prof. Stephen Fitzpatrick an der Universität Mozarteum Salzburg. Von 2019 bis 2022 war er Mitglied des Festspielorchesters der Bayreuther Festspiele. Zum Studienjahr 2024/2025 übernimmt er die Leitung der Harfenklasse an der Gustav Mahler Privatuniversität in Klagenfurt.
https://www.instagram.com/christophbielefeld/
Änderungen vorbehalten!

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Davide Mariano, Udine un ...
Orgelkonzerte
Minoritenkirche, Promenade 24, 4020 Linz
!! Kurzfristige Programmänderung !!
Da Gustav Auzinger aufgrund einer Handverletzung das Orgelkonzert in der Minoritenkirche bedauerlicherweise nicht gestalten kann, wird der italienische Organist, Cembalist und Dirigent Davide Mariano zu hören sein.
Bereits erfolgte Reservierungen werden automatisch übertragen.
Programm
Werke von und um Johann Sebastian Bach
Foto: Davide Mariano © Hiroharu Takeda
Davide Mariano, 1988 geboren, konzertierte als Orgelsolist in einigen der bedeutendsten Konzertsäle und Kathedralen Europas, Amerikas und Japans, u. a. im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, im Mariinsky Theater St. Petersburg, im Konzerthaus Berlin, der Kathedrale Notre-Dame in Paris, der Suntory Hall in Tokyo, der Symphony Hall in Osaka und im Cleveland Museum of Art sowie bei Festivals von Rom bis Helsinki und von Tel Aviv bis Los Angeles.
2016/18 wirkte Mariano als Organist in Residenz an der Sapporo Concert Hall (Japan) und an der St. Louis Cathedral in New Orleans (USA).
Er wurde bei einigen der renommiertesten internationalen Orgelwettbewerben ausgezeichnet (u. a. in St. Albans, Amsterdam und Kaliningrad). Als Solist an Orgel und Cembalo wie auch als Orchestermusiker arbeitete Davide Mariano mit vielen namhaften Orchestern zusammen (ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Orchester Wiener Akademie, Tokyo Symphony Orchestra, Louisiana Philharmonic Orchestra, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, usw.); am Pult standen dabei Dirigenten wie D. Gatti, M. Pommer, C. M. Prieto, M. Haselböck und R. Goebel. 2019 debütierte er als Dirigent mit dem Orchester Wiener Akademie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Er leitete auch Aufführungen von Barockopern in Österreich, mit außerordentlichem Erfolg bei Publikum und Kritik. 2024 gründete er sein eigenes Ensemble Vienna Baroque Soloists, mit dem er sich dem Repertoire des 18. Jahrunderts widmet.
Mariano hielt Orgel-Meisterkurse in Japan, in den USA, in Rumänien und in Italien. Seit 2019 lehrt er an italienischen Musikhochschulen und 2023 trat er eine Stelle als ordentlicher Professor für Orgel an der Hochschule für Musik Jacopo Tomadini in Udine an.
Seit seinem 19. Lebensjahr schloss er acht Musikstudien an den Musikhochschulen seiner Heimatstadt Campobasso (Orgel bei Francesco Di Lernia), Wien-MDW (Orgel und Cembalo bei Martin Haselböck und Gordon Murray), Paris-CNSMDP (Orgel bei Michel Bouvard, Olivier Latry und Louis Robilliard), Stuttgart-HMDK (Orgelimprovisation bei Jürgen Essl), Salzburg-Mozarteum (Historische Aufführungspraxis bei Reinhard Goebel) und Linz-Bruckneruni (Dirigieren bei Georg Leopold) ab.
Drei CDs, Live-Aufnahmen für die Radiosender MDR, ORF Ö1, Radio Stephansdom sowie für die Fernsehsender ARTE, ORF, 3SAT und TVR Cultural dokumentieren die künstlerische Tätigkeit des Musikers. 2025 wurde Davide Mariano vom Landtag Molise in Italien zum Botschafter der Region Molise in der Welt für seine internationale Karriere ernannt.
https://www.davidemariano.com/
Änderungen vorbehalten!
Trio Alba
Sonntagsmusik im Salon
FC Francisco Carolinum, Festsaal
Werke von Joseph Haydn, Mélanie Bonis, Kelly-Marie Murphy und Bedřich Smetana
Livia Sellin, Violine
Philipp Comploi, Violoncello
Chengcheng Zhao, Klavier
Das 2009 gegründete Trio Alba konzertiert mittlerweile international in zahlreichen großen Konzertsälen, wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Musikverein und dem Konzerthaus Wien, beim Schleswig-Holstein-Festival und vielen anderen mehr in allen fünf Kontinenten. Nach dem Begründer der Gattung Klavier-Trio, Joseph Haydn, widmet sich das Ensemble zwei bei uns noch wenig bekannten Komponistinnen, bevor das einzige Trio Smetanas den virtuosen Schlussstein setzt.

Foto: Trio Alba © Marija Kanizaj.jpg
https://trioalba.com/
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L'Orfeo Barockorchester ...
Alte Musik - neu gelesen
Alter Dom - Ignatiuskirche
Ich wollt' ich wär' ein Zander
Felix Mendelssohns sinfonisches Frühwerk
„Geliebteste Schwester! Ich wollt’ ich wär’ ein Zander; denn außer dem guten Geschmack, auf den ich sehr erpicht bin, und der allen Zandern angeboren ist, haben Sie auch das Vorrecht sich den ganzen Tag zu baden, und das Wasser hat 22°. [...] kurz es sind glückliche Geschöpfe, mit mir verglichen“, schrieb Felix Mendelssohn Bartholdy in einem Brief an seine Schwester Fanny am 7. Juli 1826.
Wie viel Mühe das Komponieren Mendelssohn kostete, können wir aus diesen Zeilen erahnen. Als die Ausführenden und als Publikum schätzen wir uns so glücklich wie die Zander!
Programm
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Sinfonia XI f-Moll MWV N 11 (14. Juni – 12. Juli 1823)
Adagio. Allegro molto – Scherzo. Commodo „Schweizerlied“ – Adagio – Menuetto. Allegro moderato & Trio – Allegro molto
Ouvertüre C-Dur op. 24 „Nocturno“ MWV P 1
(Fassung für 11 Blasinstrumente, datiert: „Berlin am 27. Juni 1826“)
Andante – Allegro vivace
Sinfonia VIII D-Dur MWV N 8
(Fassung für großes Orchester, 30. November 1822 – Ende Februar 1823)
Adagio e Grave. Allegro – Adagio – Menuetto & Trio. Presto – Allegro molto
L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg / Dirigentin
Besetzung:
Julia Huber-Warzecha, Martin Jopp, Sabine Reiter, Elisabeth Wiesbauer, Nina Pohn, Martin Kalista, Veronika Traxler, Roswitha Dokalik, Linda Pilz, Violine
Lucas Schurig-Breuß, Roswitha Haberl, Johanna Weber, Viola
Anja Enderle, Peter Trefflinger, Violoncello
Martin Hofinger, Maria Vahervuo, Kontrabass
Sophia Aretz, Silvia Ruffino, Flöte
Carin van Heerden, Philipp Wagner, Oboe
Markus Springer, Christine Foidl, Klarinette
Makiko Kurabayashi, Anne Suse Enßle, Fagott
Hermann Ebner, Michael Söllner, Horn
Samuel Sigl, Martin Rettensteiner, Trompete
Jürgen Sklenar, Ophikleide
Maximilian Kaiser, Pauke
Erich Traxler, Fortepiano

Foto: L'Orfeo Barockorchester © Reinhard Winkler
Wo das L’Orfeo Barockorchester erklingt, wird Musik zur Sprache, zum Dialog, zur Forschungsreise. „Man hört ein Orchester im Radio und weiß sofort: das ist L’Orfeo!“ – dieser Satz ist für viele zum geflügelten Wort geworden und beschreibt ein Phänomen, das weit über stilistische Kennzeichen hinausgeht. Das Orchester und seine beiden Gründerinnen, Michi Gaigg (Violine) und Carin van Heerden (Blockflöte, Oboe), haben eine Klang-DNA geschaffen, in der Neugier, Präzision und mutige Kreativität aufeinandertreffen: eine musikalische Heimat, immer wieder neu gedacht, fortgeschrieben und geprägt von einem Ensemblekern, der Kontinuität und Erneuerung vereint.
Die Diskografie mit rund 50 CDs, vielfach prämiert, dokumentiert ein Repertoire von Telemann und Rameau über Bach, den galanten Stil sowie die Experimentierfreude der Mannheimer Schule und den expressiven Sturm und Drang bis zu Mozart, Schubert und Mendelssohn – begeisternd zu Gehör gebracht auf internationalen Bühnen, darunter Elbphilharmonie Hamburg, Salzburger Festspiele, Lucerne Festival, Händel-Festspiele Halle, Wiener Konzerthaus wie Tourneen nach Frankreich, Spanien, Südafrika und Namibia.

Foto: Michi Gaigg © walipix
Michi Gaigg wurde in Schörfling am Attersee geboren. Entscheidende Impulse für ihren musikalischen Werdegang erhielt die Musikerin während ihres Violinstudiums am Salzburger Mozarteum durch die Begegnung mit Nikolaus Harnoncourt. Anschließend studierte Michi Gaigg Barockvioline bei Ingrid Seifert und Sigiswald Kuijken. Bevor sie 1983 mit L’Arpa Festante München ihr erstes eigenes Orchester ins Leben rief (Leitung bis 1995), sammelte Michi Gaigg viele wertvolle Erfahrungen in international renommierten Ensembles und arbeitete u. a. unter Frans Brüggen, Alan Curtis, Christopher Hogwood, René Jacobs, Ton Koopman und Hermann Max.
Gemeinsam mit der Oboistin und Blockflötistin Carin van Heerden gründete Michi Gaigg 1996 das L’Orfeo Barockorchester. Unter ihrer Leitung feiert der Klangkörper internationale Erfolge und wurde mehrfach für seine Diskografie (an die 50 CDs!) ausgezeichnet: u. a. von Diapason, Le Monde de la Musique, BBC Music Magazine, Gramophone, Forbes, Fono Forum, Pizzicato, ORF Ö1 sowie mit einem ECHO- und OPUS KLASSIK-Preis.
Eine besondere Leidenschaft von Michi Gaigg gilt dem französischen Barock. Die Innovationskraft dieser visionär gesetzten Musik, insbesondere von Jean-Philippe Rameau, ist Ausgangspunkt ihrer Interpretationen der Opern- und Orchesterliteratur der Vorklassik und Wiener Klassik, mit welchen sie und das L’Orfeo Barockorchester Publikum wie Presse immer wieder zu überraschen vermögen und für Furore sorgen. Zu neuen Hörerfahrungen führt auch ihre Sicht auf sinfonische Werke der frühen Romantik von Franz Schubert (2021: Gesamteinspielung seiner Sinfonien und Fragmente) und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Neben ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit als Geigerin und Dirigentin lehrte Michi Gaigg zunächst am Conservatoire National de Strasbourg und von 1994 bis 2017 am Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Michi Gaigg war 22 Jahre (bis 2024) Intendantin der donauFESTWOCHEN im Strudengau und wurde mit dem Kulturehrenzeichen des Landes OÖ in Gold, dem Großen Bühnenkunstpreis und der Kulturmedaille des Landes OÖ, dem Heinrich-Gleißner-Preis und mit dem Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz ausgezeichnet.
Änderungen vorbehalten!
30 Jahre L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg & Carin van Heerden
Musik, die atmet – L’Orfeo feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen
Film-Release zum Orchesterjubiläum: „30 Jahre voller Hingabe“
Der Film zum Jubiläum des L’Orfeo Barockorchesters

Ein Jahr lang hat der Filmemacher Kristof Müllegger das L’Orfeo Barockorchester mit seinen beiden Gründerinnen Michi Gaigg und Carin van Heerden in sehr persönlicher Erzählweise begleitet: ein Blick zurück nach vorn, mit einer farbenreichen Palette an Emotionen und viel Musik!
Produziert von Kronosmedia Filmproduktion / Kristof Müllegger
Soeben veröffentlicht: www.lorfeo.com & YouTube-Channel

https://www.lorfeo.com/
Alter Dom - Ignatiuskirche Linz

Landeskonzerte Oberösterreich
Klassische Musik abseits des Mainstreams an Orten, die üblicherweise nicht für Konzerte zur Verfügung stehen. Die vier Konzertreihen des Landes Oberösterreich – Alte Musik - neu gelesen, vokal.isen, Sonntagsmusik im Salon und die Orgelkonzerte – bieten klassische Musik abseits des Mainstreams an Orten, die üblicherweise nicht für Konzerte zur Verfügung stehen.
Die Frage ist berechtigt: Soll das Kulturland Oberösterreich selbst als Veranstalter von Konzerten auftreten?
Die Antwort ist klar und eindeutig: Ja.
Es macht durchaus Sinn, Konzerte zu veranstalten, und zwar genau dann, wenn es um Bereiche abseits des Mainstreams geht. Nicht die Blockbuster der klassischen Musik also, die ihr Publikum ohnehin finden, sondern Aufmerksamkeit schaffen für die Vielfalt des musikalischen Geschehens, das sich in den Nischen der Musikgeschichte aufspüren lässt. Das Kulturland Oberösterreich versteht sich hier eindeutig als Impulsgeber, um mit besonderem künstlerischen Anspruch und im speziellen Ambiente von Kulturräumen, die üblicherweise nicht als Konzerträume dienen, Musikgenuss zu ermöglichen.
Foto: © Max Mayrhofer
Musik verbindet Menschen über Generationen, Regionen und kulturelle Grenzen hinweg. Sie schafft Gemeinschaft, weckt Emotionen und verleiht besonderen Momenten eine unverwechselbare Atmosphäre.
Die Landeskonzerte Oberösterreich stehen seit vielen Jahren für diese verbindende Kraft der Musik und bieten Musikerinnen und Musikern sowie dem Publikum eine Bühne für Begegnung, Inspiration und kulturellen Austausch. Die Landeskonzerte sind eine lebendige Einladung, gemeinsam zuzuhören, aufmerksam zu sein und sich berühren zu lassen. Sie sind damit ein gelungenes Beispiel dafür, dass dieser Grundsatz in unserem Bundesland mit Begeisterung gelebt wird.
Dabei geht es nicht um Beliebigkeit, sondern um eine klare Haltung: Qualität, künstlerische Neugier und die Überzeugung, dass Musik das Denken vertiefen und das Gefühl stärken kann. Jedes Konzert ist als eigene Erfahrung konzipiert – mit dem Anspruch, gleichermaßen beeindruckend wie zugänglich zu sein.
Das heurige Programm umfasst Werke von Franz Schubert, Johannes Brahms, Johann Sebastian Bach und Gioacchino Rossini. Ich bin überzeugt, dass die Konzertreihen auch in dieser Saison dem hohen künstlerischen Anspruch des Veranstalters, der Künstlerinnen und Künstler sowie des Publikums wieder gerecht werden.
Ich möchte mich bei allen, die durch ihren persönlichen Einsatz wesentlichen Anteil am Erfolg der Landeskonzerte haben, insbesondere bei den künstlerischen Leitungen Carin van Heerden, Till Alexander Körber, Andreas Lebeda und Gustav Auzinger, sehr herzlich bedanken und wünsche ihnen mit dem ambitionierten Programm viel Erfolg.
Den Besucherinnen und Besuchern wünsche ich viel Freude an den Darbietungen.
Mag. Thomas Stelzer
Landeshauptmann