Aktuelle Termine
Zita Nauratyill, Wien/Li ...
Orgelkonzerte
Minoritenkirche, Promenade 24, 4020 Linz
Programm
Johann Ludwig Krebs
1713 – 1780
Toccata et Fuga in E pro Organo pleno Krebs-WV 406
Johann Sebastian Bach
1685 – 1750
Ciacona g-Moll BWV 1179
Aria variata alla maniera italiana BWV 989
Vater unser im Himmelreich à 2 Clav. et Ped. BWV 682
Felix Mendelssohn Bartholdy
1809 – 1847
6. Orgelsonate d-Moll op. 65 „Vater unser im Himmelreich“
Choral - Andante sostenuto - Allegro molto
Fuga, Sostenuto e legato
Finale, Andante

Foto: Zita Nauratyill © Eva Rudolics
Zita Nauratyill ist eine vielgefragte Musikerin mit einem Repertoire vom Frühbarock bis zur Moderne. Nach einem Jahr an der Franz Liszt Musikakademie in Budapest absolvierte sie ihre Studien in Orgel bei Martin Haselböck an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und in Klavier Konzertfach bei Otto Probst an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, beide mit Auszeichnung. Weitere Impulse erhielt sie u. a. von Olivier Latry, Michel Bouvard und Martin Schmeding (HMT Leipzig), bei dem sie 2023 zudem das Meisterklassenstudium mit Auszeichnung abschloss. Ihre Konzerttätigkeit führt sie durch ganz Europa und bis in den Libanon. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u. a. in St. Albans (Publikums- & Spezialpreis) und Kaliningrad (1. Preis, fünf Sonderpreise). Lehrtätigkeit für Orgelliteraturspiel an der mdw Wien (seit 2021), HMT Leipzig (seit 2022) und seit März 2025 ist sie Professorin für Orgel an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.
https://zitanauratyill.com/
BRISK - New Generation
Alte Musik - neu gelesen
Preisträgerkonzert des Kammermusik-Wettbewerbes für Alte Musik der Anton Bruckner Privatuniversität
Der jährlich stattfindende Wettbewerb bietet Ensembles ein hervorragendes Podium, vor einer international besetzten Jury ihr Können zu zeigen. Studierende des Instituts für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis an der Anton Bruckner Privatuniversität werden mit diesem Wettbewerb zusätzlich motiviert, sich möglichst früh mit Ensemblearbeit und einer Ensemblegründung auseinanderzusetzen, ist doch der spätere Beruf hauptsächlich kammermusikalisch zu bestreiten. Das Repertoire wird ihnen dabei freigestellt und reicht, je nach Besetzung, von der Renaissance bis Früh-Romantik. Auch das Publikum der Konzertreihe Alte Musik – neu gelesen kommt in diesem Konzert in den Genuss.

Foto: Wendeltreppe © Visions-AD, stock.adobe.com
In Kooperation mit Anton Bruckner Privatuniversität Linz

Zusammenspiel von Musik und Literatur
An den Konzertabenden bietet die Oö. Landesbibliothek an einem eigenen Büchertisch Lesestoff passend zum jeweiligen Konzertprogramm an. Beim Flanieren durch das Haus können sich Besucherinnen und Besucher ein Bild vom großen Angebot der wissenschaftlichen Universalbibliothek machen.
https://www.landesbibliothek.at/
Manuel Schuen, Wien
Orgelkonzerte
Klosterkirche Pulgarn, Pulgarn 25, 4221 Steyregg
Programm
Hans Kotter
1485 – 1541
Salve Regina (alternatim)
Christian Erbach
1570 – 1635
Magnificat octavi toni (alternatim)
Girolamo Frescobaldi
1583 – 1643
Recercar con obligo di cantare la quinta parte senza toccarla
Claudio Merulo
1533 – 1604
Canzon „La Cortese“
Giovanni Paolo Cima
1575 – 1630
Canzon quarta „La Pace“
Christian Erbach
Canzona quarti toni
Girolamo Frescobaldi
Canzon dopo la Pistola
Paul Hofhaimer
1459 – 1537
Lied „Zucht, Ehr´ und Lob”
Leonhard Kleber
1495 – 1556
Intavolierung des Hofhaimer-Liedes „Zucht, Ehr´und Lob“
Johannes Weck
1494 – 1536
Spanieler Tanz
Hoppertanz
Susanne van Soldt Manuscript
1599
De quadre pavane
Sebastián Aguilera de Heredia
1561 – 1627
Obra de 8° tono alto: Ensalada

Foto: Manuel Schuen © Ruth Bruckner
Manuel Schuen wurde in Südtirol geboren und absolvierte seine Studien Kirchenmusik und Konzertfach Orgel (bei Roman Summereder) an der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er wirkt als Organist (Sieber-Orgel, 1714) und Leiter der Kirchenmusik in der Wiener Michaelerkirche. Er konzertiert im In- und Ausland und ist Preisträger mehrerer internationaler Orgelwettbewerbe, darunter Alkmaar, Brixen und Innsbruck. Der Preisträger des Erwin-Ortner-Fonds zur Förderung der Chormusik ist gefragter Referent bei Chorseminaren und Chorleitungskursen. Darüber hinaus hat er im Chorverband Österreich den Vorsitz des Musikausschusses inne. Seit 2020 wirkt er als stellvertretender Institutsleiter am Institut für Orgel, Orgelforschung und Kirchenmusik der mdw, wo er als Dozent für Basso continuo und Aufführungspraxis auf historischen Orgeln tätig war. Seit Oktober 2024 hat er die Professur für Chor- und Ensembleleitung am Institut inne.
https://www.manuelschuen.at/
Sospiratem
Alte Musik - neu gelesen
Und kommst du liebe Sonn nicht bald
Konzert zu den Bauernkriegen
https://www.sospiratem.de/
Änderungen vorbehalten!
Zusammenspiel von Musik und Literatur
An den Konzertabenden bietet die Oö. Landesbibliothek an einem eigenen Büchertisch Lesestoff passend zum jeweiligen Konzertprogramm an. Beim Flanieren durch das Haus können sich Besucher:innen ein Bild vom großen Angebot der wissenschaftlichen Universalbibliothek machen.
https://www.landesbibliothek.at/
Landeskonzerte Oberösterreich
Konzertgenuss mal vier
Klassische Musik abseits des Mainstreams an Orten, die üblicherweise nicht für Konzerte zur Verfügung stehen. Die vier Konzertreihen des Landes Oberösterreich – Alte Musik - neu gelesen, vokal.isen, Sonntagsmusik im Salon und die Orgelkonzerte – bieten Musik für Genießerinnen und Genießer.
Die Frage ist berechtigt: soll das Kulturland Oberösterreich selbst als Veranstalter von Konzerten auftreten?
Die Antwort ist klar und eindeutig: Ja. Es macht durchaus Sinn, Konzerte zu veranstalten, und zwar genau dann, wenn es um Bereiche abseits des Mainstreams geht. Nicht die Blockbuster der klassischen Musik also, die ihr Publikum ohnehin finden, sondern Aufmerksamkeit schaffen für die Vielfalt des musikalischen Geschehens, das sich in den Nischen der Musikgeschichte aufspüren lässt.
Ein Angebot also für musikalische Feinspitze. Das Kulturland Oberösterreich versteht sich hier eindeutig als Impulsgeber, um mit besonderem künstlerischen Anspruch und im speziellen Ambiente von Kulturräumen, die üblicherweise nicht als Konzerträume dienen, Musikgenuss zu ermöglichen.
Foto: © Max Mayrhofer
Oberösterreich ist ein Musikland. Die Landeskonzerte Oberösterreich sind ein gelungenes Beispiel dafür, dass dieser Grundsatz in unserem Bundesland mit Begeisterung gelebt wird. Sie sind somit ein wichtiger kultureller Impulsgeber unseres Landes, der weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinauswirkt, und sie sind längst eine Kulturmarke, die keinen Vergleich mit anderen heimischen Kulturveranstaltungen zu scheuen braucht.
Ob Alte Musik – neu gelesen, Sonntagsmusik im Salon, vokal.isen oder Orgelkonzerte – deren besondere Qualität garantiert wieder herausragendes Kunstvergnügen. Die Landeskonzerte sind Beweis, dass alle Musikrichtungen in ihrer Besonderheit, ihrem Selbstverständnis und ihrer Bedeutung gleichberechtigt ihren Platz einnehmen. Das Erfolgsgeheimnis – falls es überhaupt als ein Geheimnis bezeichnet werden kann – ist schnell gelüftet. Von Beginn an setzten die Verantwortlichen auf künstlerische Qualität und Unverwechselbarkeit.
Diesem Grundsatz sind sie natürlich in der Saison 2025/26 treu geblieben. Das Programm widmet sich Werken u. a. von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Wolfgang A. Mozart, Johannes Brahms, bis hin zu Maurice Ravel.
Ich bedanke mich bei allen, die durch ihren persönlichen Einsatz am Erfolg der Landeskonzerte wesentlichen Anteil haben und wünsche ihnen glanzvolle Höhepunkte.
Mein Dank gilt vor allem den künstlerischen Leitern Carin van Heerden, Andreas Lebeda und Gustav Auzinger sowie insbesondere Anton Voigt, der sich nach der Saison 2025/26 in dieser Funktion verabschiedet. Den Besucherinnen und Besuchern wünsche ich eindrucksvolle Konzerterlebnisse.
Mag. Thomas Stelzer
Landeshauptmann