Terminkalender

Samstag, 07. März 2026, 19:30
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Verità Baroque

Die Frau im Schatten

Programm


Antonio Vivaldi
1678–1741

Konzert in G-Dur für Streicher und B.c., RV 145

I. Allegro molto; II. Largo e sempre piano; III. Presto


Friederike Sophie Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth
1709–1758

Konzert in g-Moll für Cembalo, Streicher und B.c. (ca. 1734)
I. Allegro; II. Cantabile; III. Gavotte I & II


Stefan Hanke
(* 1984)

„Starfish Rebellion” für Verità Baroque


Friederike Sophie Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth
1709–1758

Sonate in a-Moll für Flöte und B.c.
I. Affettuoso; II. Allegro; III. Presto

Antonio Vivaldi
1678–1741

Konzert in f-Moll für Streicher und B.c., RV 143
I. Allegro; II. [No tempo]; III. [No tempo]


Marc Migó
(* 1993)

Concerto Grosso Nr. 1 „The Séance” für Verità Baroque
I. Invocation 1; II. Lamento; III. Invocation 2; IV. Battaglia


Johann Sebastian Bach
1685-1750

Brandenburgisches Konzert Nr. 5 BWV 1050 (1721)
I. Allegro; II. Affettuoso; III. Allegro


Seit Jahrhunderten lebten Musikerinnen am Rand der offiziellen Geschichtsschreibung – zurückgedrängt in private Aufführungen oder verborgen hinter Gittern, wie die jungen Musikerinnen in Vivaldis Pietà. Und doch: Stellen wir uns für einen Moment eine alternative Welt vor – eine, in der diese Musikerinnen frei und ohne Einschränkungen öffentlich hätten auftreten dürfen. 
In diesem Programm entdecken wir die Musik von Friederike Sophie Wilhelmine von Preußen neu – einer Prinzessin und Komponistin – und stellen ihr zeitgenössische Werke gegenüber, die die weibliche Stimme feiern.

 

Verità Baroque
Traverso / Taya König-Tarasevich
Geigen / Guglielmo Dandolo Marchesi, Eugenia Ottaviano
Bratsche / Erin Kirby
Cello / Bartolomeo Dandolo Marchesi
Kontrabass / Mario Filippini
Cembalo / Alexander von Heißen


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Foto: Ensemble Verità Baroque © Sophia Hegewald


Verità Baroque
ist eines der charismatischsten und innovativsten Ensembles der internationalen Barockmusikszene. Gegründet im Jahr 2020 von der sibirischen Flötistin Taya König-Tarasevich und dem italienischen Cellisten Bartolomeo Dandolo Marchesi, hat sich das Ensemble dank seiner Kombination aus stilistischer Strenge, visionärer Programmgestaltung und einem zutiefst zeitgenössischen Zugang zum Repertoire schnell als Bezugspunkt für eine neue Generation historisch informierter Interpret:innen etabliert. Das Ensemble, gebildet von einem Kern internationaler Solist:innen, widmet sich der Wiederentdeckung und Neuinterpretation der Barockmusik im ständigen Dialog mit der Gegenwart.
Verità hat an einigen der prestigeträchtigsten Orte Europas konzertiert, darunter das Institut de France in Paris, mit einem Programm, das Werke von Bach und Vivaldi mit zwei eigens in Auftrag gegebenen Kompositionen von Philip Lasser und Marc Migó verband; das L’Auditori de Barcelona im Alicia de Larrocha Saal, mit einem Programm, das deutsche und  katalanische Barockmusik mit zeitgenössischer Komposition verknüpfte; die Noack Bildgießerei in Berlin, mit einer Weihnachtsgala inklusive der Uraufführung eines Werks von Migó; sowie das Schloss Ettlingen im Rahmen einer Konzertreihe des deutschen Senders SWR (Südwestrundfunk), mit einem Programm, das der Komponistin Wilhelmine von Preußen gewidmet war. Das Ensemble war außerdem beim FEL!X Festival zu Gast, einer von der Kölner Philharmonie kuratierten Reihe zeitgenössischer Alter Musik, und trat anschließend auf der Hauptbühne der Kölner Philharmonie auf, einem der renommiertesten Konzertsäle Europas. Zudem war Verità live im deutschen Kulturradio WDR 3 zu hören, sowohl während des Tage Alter Musik Festivals in Herne als auch in einem Sonderkonzert, das aus den WDR-Studios in Köln ausgestrahlt wurde. Zu den ambitioniertesten Projekten des Ensembles zählt The Immersive Project, entwickelt in vier künstlerischen Residenzen in den Barockschlössern von Stolberg, Wolfsburg, Köthen und Sondershausen in Deutschland. Jede Residenz war als immersives multimediales Labor konzipiert und produzierte über zehn Stunden Audio- und Videomaterial für immersive, soziale und Streaming-Plattformen. Dieses Material bildete die Grundlage für die ersten beiden Alben des Ensembles: The German Album und The Italian Album. Das Projekt, realisiert in Zusammenarbeit mit Motor Music und Evil Penguin Productions, wurde von der internationalen Presse mit großer Begeisterung gefeiert und wurde von der American Record Guide in die Critics’ Choice 2024 aufgenommen, mit begeisterten Rezensionen u. a. von Scherzo, SWR2, BBC Music Magazine und rbbKultur.
Neben der Aufführung bedeutender Barockwerke beauftragt Verità regelmäßig neue Werke von Komponisten in Residenz wie Nicola Canzano, SJ Hanke, Thomas Chabalier und Marc Migó und trägt so zur Entwicklung einer neuen musikalischen Sprache bei, die sich mit den Formen, Gesten und Harmonien der Vergangenheit auseinandersetzt, ohne sie je bloß zu imitieren.
Durch eine dynamische Kombination aus Konzerten, künstlerischen Residenzen, multimedialen Produktionen und interdisziplinären Kooperationen erneuert das Verità Baroque Ensemble das Erlebnis von Barockmusik und macht sie lebendiger, dringlicher und notwendiger denn je.

https://veritaensemble.com/ 


Zusammenspiel von Musik und Literatur
An den Konzertabenden bietet die Oö. Landesbibliothek an einem eigenen Büchertisch Lesestoff passend zum jeweiligen Konzertprogramm an. Beim Flanieren durch das Haus können sich Besucherinnen und Besucher ein Bild vom großen Angebot der wissenschaftlichen Universalbibliothek machen.

https://www.landesbibliothek.at/


 

Oö. Landesbibliothek

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